Wiese mit Osterglocken und Baukran in Kölliken

Liebe Biobäuerin, lieber Biobauer

Ohne Scheuklappen bäuerlich wählen.

So schrieb Adi Krebs unlängst in der «Bauernzeitung» und schlug vor:

Das Ausfüllen einer Nationalratsliste ist ein kreativer Akt. Hier lohnt es sich, auch die vernünftigen Kräfte unter den grünen und linken Kandidaten zu wählen, wo es sie gibt. Diese muss man stärken, damit sie in ihren Parteien nicht von primär ideologisch, aber mit wenig Fachwissen politisierenden Extremisten verdrängt werden.

Lesenswert zum Thema ist auch der ausführliche Artikel von Hansjürg Jäger in der Bauernzeitung vom 8. August 2019.

Darum empfiehlt der Bauernverband beider Basel die Grüne Maya Graf für den Ständerat. Im Aargau ist es etwas schwieriger. Wir drei Grünen Kandidat/-innen sind seit Jahren auch politisch für die Landwirtschaft tätig. So setzen wir uns z.B. ein für einen Gegenvorschlag zur Trinkwasser-Initiative und zur Initiative Schweiz ohne synthetische Pestizide ein. Dies entspricht der offiziellen Haltung von Bio Suisse , dem nationalen Dachverband der Biobäuerinnen und -bauern, der seinerseits Mitglied des Schweizerischen Bauernverbands ist. Weil wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht unterzeichnen können, dass wir die beiden Initiativen ablehnen, versagt uns der Bauernverband Aargau leider die offzizielle Unterstützung. Das ist schade. 

Wir gelangen deshalb direkt an Sie als Biobäuerin oder Biobauer und bitten Sie und Ihre Familien, uns je zweimal auf Ihre Wahlliste zu setzen. Herzlichen Dank!

Gertrud Häseli, Wittnau, Liste 5a.07 (Biobäuerin, Grossrätin, Sekretärin Bio Aargau)

Robert Obrist, Schinznach-Dorf, Liste 5a.09 (dipl. Ing.-Agr. ETH, Grossrat, Leiter Departement für Beratung, Bildung & Kommunikation am FIBL, Frick)

Martin Bossard, Kölliken, Liste 5a.10 (dipl. Ing.-Agr. ETH, ehem. Grossrat, Leiter Politik Bio Suisse)